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Streiche an Halloween

Wann aus Spaß Ernst wird und welche Folgen das haben kann

„Süßes oder Saures“ heißt es in der Nacht vom 31. Oktober auf den 1. November wieder, wenn kleine Monster von Tür zu Tür ziehen. Das Event Halloween wird von Jahr zu Jahr auch außerhalb der USA immer beliebter. Dass ein Streifzug durch die Nachbarschaft mit der Aussicht auf süße Beute bei Kindern und Jugendlichen auf deutlich mehr Begeisterung stößt, als die Geschichte eines Augustinermönchs mit 95 Thesen zur Reformation der Kirche, dürfte wohl die wenigsten Menschen überraschen.

Und deshalb sollten Sie statt einer Predigt über die historische Bedeutung des 31. Oktobers lieber ausreichend Süßigkeiten bereithalten, wenn es am Donnerstag auch an Ihrer Haustür klingelt. Denn wo die jungen Verkleidungskünstler auf verschlossene Türen oder leere Hände treffen, drohen rachsüchtige Streiche. So schreibt es der traditionelle Ausruf „Süßes oder Saures“ vor.

Doch wo hört harmloser Spuk auf und wo fängt Sachbeschädigung und Vandalismus an?

Die meisten Streiche bleiben harmlos: Konfetti im Briefkasten, Zahnpasta auf der Türklinke oder Luftschlangen im Garten. Doch leider schießen einige „Unholde“ mit ihren Streichen auch über das Ziel hinaus. Denn spätestens, wenn fremdes Eigentum dauerhaft beschädigt wird, hört der Spaß auf. Das gilt auch dann, wenn sich Kinder und Jugendliche der möglichen Folgen ihrer Streiche nicht bewusst sind.

Die Bundeskriminalprävention warnt: Auch wer nur mit dabei ist und persönlich nichts beschädigt, kann unter Umständen wegen gemeinschaftlicher Sachbeschädigung haftbar gemacht werden. Das bedeute in jedem Fall eine Geldstrafe für alle Beteiligten plus die Summe der Schadenswiedergutmachung. Deshalb sollten Eltern ihre Kinder vor Halloween aufklären, welche Konsequenzen zu übermütige Streiche nach sich ziehen können

Opfer böser Streiche bleiben oft auf dem Schaden sitzen

Da verantwortliche Kinder und Jugendliche strafrechtlich nur selten belangt werden können, wird im Ernstfall geprüft, ob die Eltern für den Schaden aufkommen müssen. Allerdings haften Eltern nur dann für ihre Kinder, wenn sie die Aufsichtspflicht verletzt haben. Um diese zu erfüllen, müssen Eltern aber nicht ständig neben ihren Kindern stehen. Nur Kinder unter 7 Jahren müssen ständig beaufsichtigt werden. Ältere Kinder dürfen an Halloween auch ohne Aufsicht eines Erwachsenen losziehen. Haben Eltern ihre Kinder zuvor über die rechtlichen Grenzen aufgeklärt, ist ihre Aufsichtspflicht damit erfüllt. Verursachen Kinder trotzdem einen Schaden, bleibt der Geschädigte meist auf den Kosten sitzen.

Die Privathaftpflichtversicherung sollte auch Schäden durch deliktunfähige Personen abdecken

Viele Eltern fühlen sich in diesem Fall aber moralisch verpflichtet, für den von ihrem Nachwuchs angerichteten Schaden aufzukommen. Hierbei hilft der passende Versicherungsschutz. Denn eine starke Privathaftpflichtversicherung ersetzt auch Sachschäden durch deliktunfähige Personen wie es Kinder & Jugendliche sind.

So beugen Eltern Schäden durch Halloween-Streiche vor
  • Sprechen Sie mit Kindern und Jugendlichen darüber, was als Streich in Ordnung geht und wo der Spaß aufhört.
  • Kontrollieren Sie die Taschen Ihrer Kinder auf Feuerwerkskörper und ähnliche gefährliche Streichutensilien, bevor sie zur Halloween-Tour starten.
  • Begleiten Sie Kinder einfach auf ihrer Tour. Selbst wenn Sie im Hintergrund bleiben, können Sie bei Bedarf jederzeit einschreiten.
  • Machen Sie ihren Kindern Mut, sich trotz Gruppendruck gegen üble Streiche auszusprechen und diese zu verhindern.
Sprechen Sie mit Ihren versifair-Versicherungsmakler und lassen Sie Ihren Privathaftpflichtversicherungsschutz prüfen und gegebenenfalls optimieren.