Legen Sie für den Ernstfall etwas zurück? Wir zeigen wie.

Ratgeber: Wertvolle Tipps zur Sterbegeldversicherung

Worauf muss ich bei einer Sterbegeldversicherung achten?

Wer sich als Verbraucher für den Abschluss von einer privaten Sterbegeldversicherung interessiert, sollte hier auf einige Dinge achten. Mittlerweile gibt es eine große Auswahl an entsprechenden Policen – so kann man aus den unterschiedlichsten Tarifen wählen, welche sich hinsichtlich des Preises, aber auch bei den Leistungen stark voneinander unterscheiden. Wir zeigen Ihnen deshalb, woran Sie beim Abschluss unbedingt denken sollten.

Die richtige Versicherungssumme wählen beim Sterbegeld

Grundsätzlich wird eine Sterbegeldversicherung eher mit einer niedrigeren Versicherungssumme abgeschlossen. Denn hier kommt es in erster Linie darauf an, die Kosten für die Beerdigung umfassend decken zu können. In der Regel wählt man als Versicherter eine Summe von zwischen 2.000 und 10.000 Euro. Selbstverständlich hängt die jeweilige Höhe der Police auch davon ab, welche Bestattungsform man wählen möchte. Eine vollständige Beerdigung mit einer Trauerfeier, einer Anzeige in der Zeitung sowie einem Grabstein kostet schnell 6.000 Euro und mehr. Natürlich hat die Höhe der Versicherungssumme ebenso Einfluss auf die Kosten für die Sterbegeldversicherung.

Die Gesundheitsprüfung bei der Sterbegeldversicherung – was man darüber wissen muss

Im Gegensatz zur Risikolebensversicherung ist bei einer Sterbegeldversicherung nicht zwingend eine Gesundheitsprüfung erforderlich. So gibt es inzwischen einige Anbieter bei denen gar keine Prüfung absolviert werden muss. Insbesondere für bereits vorerkrankte Personen lassen sich mit einer solchen Police die entstehenden Kosten bei einem Todesfall abdecken. Allerdings ist bei einer Sterbegeldversicherung ohne erforderliche Gesundheitsprüfung oft eine Wartezeit selbstverständlich: So kann man erst nach Ablauf einer bestimmten Frist Leistungen beziehen bzw. die Versicherungssumme erhalten. Allerdings zahlen die meisten Versicherer dennoch die Summe aus, sollte durch einen Unfall der Tod eintreten, dabei handelt es sich um einen Ausnahmefall.
Die Wartezeit kann hier nämlich schnell zwischen 18 und 36 Monaten betragen. Einige Versicherer verzichten allerdings auf die Wartezeit, wenngleich dafür in der Regel höhere Beiträge entrichtet werden müssen.
Zudem zieht eine Absicherung ohne Wartezeit in den meisten Fällen eine Gesundheitsprüfung nach sich. Bei der Gesundheitsprüfung müssen dann verschiedene Auskünfte – wie zum Nikotin- und Alkoholkonsum – erteilt werden. Auch riskante Sportarten als Hobbys können hier die Beitragshöhe bestimmen.

Sterbegeldversicherung, Versicherungsmakler Hannover

Sterbegeldversicherung oder Risiko-Lebensversicherung – die beiden Policen im Vergleich

Die meisten Menschen machen zwischen einer Risiko-Lebensversicherung und einer Sterbegeldversicherung nicht wirklich einen Unterschied. Allerdings gibt es durchaus im Hinblick auf den Verwendungszweck Abweichungen. Meist ist die Versicherungssumme bei einer Sterbegeldversicherung so gering, dass lediglich die Kosten für eine Bestattung dadurch gedeckt werden können. Bei der Risiko-Lebensversicherung kommt es dagegen vor allem darauf an, dass ein langfristiger Gehaltsausfall durch den Tod des Versicherten abgedeckt ist. Zudem ist es nicht sonderlich einfach, eine Risiko-Lebensversicherung abzuschließen, da für diese zwingend eine Gesundheitsprüfung durchgeführt werden muss.
Unter anderem muss der Versicherte Fragen zum eigenen Körpergewicht, zu Vorerkrankungen, Infektionen und Allergien beantworten.
Bei der Sterbegeldversicherung ist die Prüfung – wie bereits erwähnt – nicht zwingend erforderlich. Zudem sind die eingezahlten Beiträge beim Sterbegeld – anders als bei der Risiko-Lebensversicherung – nicht verloren, wenn der Versicherte nach Ablauf der Versicherungsdauer nicht verstorben ist. Die Sterbegeldversicherung kann man also durchaus auch als eine Art Sparvertrag bezeichnen.

So kalkulieren Sie die Beiträge für eine Sterbegeldversicherung richtig

Sterbegeldversicherung, Versicherungsmakler Hannover

Der wichtigste Punkt ist für die meisten Menschen beim Abschluss einer Sterbegeldversicherung in erster Linie, wie hoch die Kosten für die Police sind. So sollte man sich vor dem Abschluss der Sterbegeldversicherung beispielsweise unbedingt darüber Gedanken machen, welche Art von Bestattung man sich wünscht. Wählt man zum Beispiel eine Police mit einer Versicherungssumme von 10.000 Euro, dann muss man mit einer monatlichen Beitragshöhe von zwischen 20 und 30 Euro rechnen, wenn man um die 60 Jahre alt ist.
Hier zeigt sich außerdem der enorme Vorteil, den eine Sterbegeldversicherung im Vergleich zu einer Risiko-Lebensversicherung aufweist: Für Menschen im Alter von etwa 60 Jahren gibt es kaum Anbieter, die eine Police lebenslang anbieten.

Welche Alternativen gibt es außerdem zur Sterbegeldversicherung?

Möchte man als Verbraucher in erster Linie nur die anfallenden Kosten bei einer Beerdigung decken, dann ist eine Sterbegeldversicherung in der Regel die beste Lösung. Doch es gibt natürlich auch Menschen, für die es wichtig ist, dass weitere organisatorische Punkte schon während des Lebens sicher geregelt sind. Eine weitere Option ist deshalb der Abschluss einer sogenannten Bestattungsverfügung. Bei dieser werden sämtliche Wünsche, die man hinsichtlich der eigenen späteren Bestattung hat, schriftlich festgehalten. Ebenfalls gibt es die Möglichkeit, sich für den Abschluss eines speziellen Vorsorgevertrags mit einer Bestattungsfirma zu entscheiden. Dieser Vertrag regelt ebenfalls alle Angelegenheiten, die mit der Beerdigung zu tun haben. Auch besteht die Option, sämtliche dafür anfallenden Kosten direkt zu begleichen. So müssen sich im Todesfall die Angehörigen später um nichts mehr kümmern und haben auch keine Kosten zu tragen.

Ihre eigenen Ansprüche sind das Wichtigste

Ganz egal, für welche Sterbegeldversicherung man sich letzten Endes entscheidet: Es ist immer zu empfehlen, sich nicht den erstbesten Anbieter auszuwählen, sondern verschiedene Sterbegeldversicherung miteinander zu vergleichen. Insbesondere hinsichtlich der Höhe für die monatlich zu entrichtenden Beiträge gibt es zum Teil sehr große Unterschiede. Ein Vergleich, der sich heut ganz bequem im Internet durchführen lässt, ist hier eine große Hilfe, um den Anbieter mit dem besten Preis-Leistungsverhältnis zu finden. So ist man für den Fall eines Falles umfassend abgesichert. Wir empfehlen Ihnen jedoch, sich nicht alleine mit dem Vergleich zu beschäftigen, denn hier wird oft das Kleingedruckte übersehen – lassen Sie sich von und unverbindlich beraten.