Ver­si­chern Sie ihre Gesund­heit, wäh­rend Sie die Welt erkun­den

Rat­ge­ber: Wert­vol­le Tipps zur Rei­se­ver­si­che­rung

War­um machen Rei­se­ver­si­che­run­gen Sinn?

Die Deut­schen sind Rei­se­welt­meis­ter. Jedes Jahr machen sich Mil­lio­nen Bun­des­bür­ger ins Aus­land auf und genie­ßen Son­ne, Meer und Pal­men. Doch über­all auf der Welt lau­ern Gefah­ren. Gegen die­se schüt­zen Sie sich mit einer Rei­se­ver­si­che­rung. Denn schon ein klei­ner Sturz führt schnell zu einem gebro­che­nen Bein. Wer kurz vor dem Rei­se­an­tritt erkrankt, bleibt trotz Absa­ge oft auf hohen Stor­no­kos­ten sit­zen. Für die­se und ande­re Fäl­le sichern Sie sich über eine Rei­se­ver­si­che­rung ab. Aber Obacht! Nicht jede Poli­ce ist wirk­lich sinn­voll. Bei eini­gen Ver­trä­gen müs­sen Sie gro­ße Leis­tungs­aus­schlüs­se in Kauf neh­men und wer­den trotz­dem kräf­tig zur Kas­se gebe­ten. Erfah­ren Sie daher in den fol­gen­den Zei­len, was bei einem Abschluss wich­tig ist.

Die Leis­tun­gen der Rei­se­ver­si­che­rung

Eine Rei­se­ver­si­che­rung deckt Gefah­ren ab, die bei einem Auf­ent­halt im Aus­land ent­ste­hen kön­nen. Neben Ver­trä­gen mit vor­ge­ge­be­nem Deckungs­um­fang erhal­ten Sie Poli­cen, die sich nach dem Bau­stein­prin­zip zusam­men­stel­len las­sen. Die am häu­figs­ten ange­bo­te­nen Bau­stei­ne der Rei­se­ver­si­che­rung sind:

  • Rei­se­kran­ken­ver­si­che­rung
  • Rei­se­rück­tritts­ver­si­che­rung
  • Rei­se­ab­bruch­ver­si­che­rung
  • Rei­se­ge­päck­ver­si­che­rung
  • Rei­se­un­fall­ver­si­che­rung

Dar­über hin­aus exis­tie­ren noch vie­le ande­re Bau­stei­ne der Ver­si­che­rer. Eine Not­fall­ver­si­che­rung gewährt Ihnen bei­spiels­wei­se ein kurz­fris­ti­ges Dar­le­hen, wenn Sie in einem Urlaubs­land ohne eige­nes Ver­schul­den in eine Not­la­ge gera­ten sind.
Die Rei­se­kran­ken­ver­si­che­rung kön­nen Sie meist auch noch einen Tag vor Abrei­se buchen. Die ande­ren Poli­cen set­zen ent­we­der eine Frist, die unmit­tel­bar auf den Buchungs­zeit­punkt folgt, oder einen Monat vor Rei­se­an­tritt liegt. Übri­gens: Fami­li­en kom­men regel­mä­ßig in den Genuss eines beson­ders güns­ti­gen Tarifs.
Nicht jeder Bau­stein ist sinn­voll. Denn man­che ande­re bestehen­de Ver­si­che­rung kann einen gleich­wer­ti­gen Schutz ent­hal­ten. So umfasst eine pri­va­te Unfall­ver­si­che­rung nicht sel­ten einen Schutz im Aus­land. Die Rei­se­un­fall­ver­si­che­rung wird dadurch unnö­tig. Die so genann­te Mal­lor­ca-Poli­ce, die Haft­pflicht­schä­den an Miet­wa­gen inner­halb der EU über­nimmt, ist in eini­gen Auto­ver­si­che­rungs­ver­trä­gen schon inte­griert. Durch­stö­bern Sie daher unbe­dingt vor­han­de­ne Bedin­gun­gen. So kön­nen Sie auf teu­re Dopp­lun­gen ver­zich­ten!

Reiseversicherung

Gren­zen der Kos­ten­über­nah­me

Die Ver­si­che­rer gren­zen den Leis­tungs­fall auf bestimm­te Situa­tio­nen ein. Wol­len Sie in Erfah­rung brin­gen, um wel­che es sich dabei kon­kret han­delt, müs­sen Sie einen Blick in Ihren Ver­trag wer­fen. Meist grenzt die Bran­che aber fol­gen­de Fäl­le aus:
Per­so­nen, die sich über meh­re­re Wochen oder gar Mona­te im Aus­land auf­hal­ten, kön­nen nicht einen Aus­lands­kran­ken­ver­si­che­rungs­schutz der klas­si­schen Tari­fe in Anspruch neh­men. Die­se begren­zen die Gül­tig­keit auf eini­ge Wochen pro Rei­se.
Die Rei­se­kran­ken­ver­si­che­rung greift dar­über hin­aus nicht in Fäl­len, in denen eine Behand­lung vor­her­seh­bar ist. Das heißt: Sind Sie chro­nisch krank oder lag bei einem Ver­trags­schluss ein aku­tes Gebre­chen vor, ist der Ver­si­che­rer leis­tungs­frei. Kos­ten, die nicht von Ihrer Kran­ken­kas­se über­nom­men wer­den, müs­sen Sie aus eige­ner Tasche tra­gen.
Die Rei­se­rück­tritts­ver­si­che­rung bezieht sich auch auf Ver­wand­te und Ange­hö­ri­ge. Erkran­ken die­se stark, kön­nen Sie eine Rei­se stor­nie­ren und erhal­ten Ihr Geld zurück. Das gilt aber in der Regel nicht, wenn die Behand­lung bei Ver­trags­schluss schon statt­fand und sich der Zustand ein­fach wei­ter ver­schlech­tert hat.

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Lauf­zeit und Kos­ten

Der Ver­si­che­rungs­schutz einer Rei­se­po­li­ce kann sich auf die Zeit eines Aus­land­auf­ent­halts erstre­cken oder für ein gan­zes Kalen­der­jahr gel­ten. Bei­de Model­le wer­den ange­bo­ten. Die Jah­res­ver­si­che­rung ver­län­gert sich meist auto­ma­tisch um ein wei­te­res Jahr, wenn Sie nicht vor Ablauf recht­zei­tig kün­di­gen. Sie kön­nen mit der Jah­res­po­li­ce sogar meh­re­re Urlau­be antre­ten und genie­ßen immer einen Ver­si­che­rungs­schutz.
Es ist nicht uner­heb­lich wo und wann Sie eine Rei­se­ver­si­che­rung buchen. Gera­de ange­bo­te­ne Poli­cen im Rah­men der Buchung einer Pau­schal­rei­se erwei­sen sich als wah­re Kos­ten­trei­ber. Für die gefor­der­ten Prä­mi­en erhal­ten Sie bei ande­ren Ver­si­che­rungs­un­ter­neh­men manch­mal fast schon eine Jah­res­po­li­ce. Die Aus­lands­krank­ver­si­che­rung für Sin­gles mit ganz­jäh­ri­ger Deckung gibt es schon für unter 10 Euro. Bei der Rück­tritts- und Abbruch­ver­si­che­rung spielt der Rei­se­preis eine ent­schei­den­de Rol­le. Las­sen Sie sich hier­zu von uns unver­bind­lich bera­ten.

Rich­ten Sie einen Schutz nach Ihren Ansprü­chen aus!

Nicht jede Rei­se­ver­si­che­rung ist sinn­voll. Man­che sind sogar wah­re Kos­ten­trei­ber. Grund­sätz­lich soll­ten Sie nicht auf den Aus­lands­kran­ken­ver­si­che­rungs­schutz ver­zich­ten. Zwar bestehen mit vie­len Län­dern Sozi­al­ver­si­che­rungs­ab­kom­men für deut­sche Staats­bür­ger; doch nicht immer wer­den von den hei­mi­schen Kran­ken­kas­sen alle Behand­lungs­kos­ten anschlie­ßend über­nom­men. Eine Rei­se­kran­ken­ver­si­che­rung garan­tiert, dass Sie sich im Not­fall ohne finan­zi­el­les Risi­ko in die Hän­de eines aus­län­di­schen Medi­zi­ners bege­ben kön­nen.
Die Rei­se­rück­tritts­ver­si­che­rung ist ein Must-have für Urlau­ber, die lan­ge im Vor­aus buchen. Denn das Leben bie­tet vie­le Über­ra­schun­gen, die sich nicht abse­hen las­sen. Mit einem Schutz erhal­ten Sie den gesam­ten Rei­se­preis zurück. Noch bes­ser schla­fen Sie übri­gens, wenn Sie die Rei­se­rück­tritts­ver­si­che­rung mit einer Abbruch­ver­si­che­rung kom­bi­nie­ren.
Alle ande­ren Poli­cen sind nicht zwin­gend not­wen­dig. Gera­de die Rei­se­ge­päck­ver­si­che­rung ist umstrit­ten, da die Bedin­gun­gen oft ungüns­tig aus­fal­len. Anstatt eine sepa­ra­te Rei­se­un­fall­ver­si­che­rung und eine Mal­lor­ca-Poli­ce abzu­schlie­ßen, reicht meist ein Blick in bestehen­de Ver­trä­ge. Über die­se besteht nicht sel­ten eine hin­rei­chen­de Deckung.

Fazit:

Wenn Sie zwei­mal im Jahr ver­rei­sen, sind Sie mit einer Jah­res­ver­si­che­rung sehr gut auf­ge­stellt. Die­se wird auch für Fami­li­en ange­bo­ten. Mel­den Sie sich ger­ne bei uns — gemein­sam fin­den wir die pas­sen­de Rei­se­ver­si­che­rung für Sie, damit Sie die schöns­te Zeit des Jah­res unbe­schwert genie­ßen kön­nen.