Schüt­zen Sie finan­zi­ell was am wich­tigs­ten ist — Ihre Gesund­heit.

Rat­ge­ber: Wert­vol­le Tipps zur pri­va­ten Kran­ken­ver­si­che­rung

Ist die pri­va­te Kran­ken­ver­si­che­rung noch attrak­tiv?

Die pri­va­te Kran­ken­ver­si­che­rung genießt trotz einer dro­hen­den Über­al­te­rung für vie­le Bür­ger noch immer eine hohe Attrak­ti­vi­tät. Das mag auch an ihrer wer­be­wirk­sa­men Aus­rich­tung lie­gen. Denn beson­ders Per­so­nen, die über ein hohes Ein­kom­men, gerin­ges Lebens­al­ter und guten Gesund­heits­zu­stand ver­fü­gen, wer­den mit nied­ri­gen Bei­trä­gen gelockt. 2014 waren knapp neun Mil­lio­nen Ver­si­cher­te in einer pri­va­ten Kran­ken­ver­si­che­rung; das ent­spricht etwa zehn Pro­zent aller Bür­ger. Doch was hält die­ses Ver­si­che­rungs­mo­dell für Sie bereit? Wo lie­gen die wesent­li­chen Unter­schie­de zur gesetz­li­chen Kran­ken­ver­si­che­rung?

Der Leis­tungs­ka­ta­log der Pri­va­ten Kran­ken­ver­si­che­rung

In Deutsch­land exis­tiert seit dem Jahr 2009 die all­ge­mei­ne Kran­ken­ver­si­che­rungs­pflicht. Dem­nach muss sich jeder ent­we­der gesetz­lich oder pri­vat kran­ken­ver­si­chern. In Deutsch­land gibt es über 40 Anbie­ter pri­va­ter Kran­ken­ver­si­che­rung. Die Debe­ka, die Deut­sche Kran­ken­ver­si­che­rung DKV, die Axa, die Alli­anz Pri­va­te Kran­ken­ver­si­che­rung und die Signal Idu­na sind die fünf mit­glied­stärks­ten Unter­neh­men. Doch was bie­ten sie?
Die Leis­tun­gen der pri­va­ten Kran­ken­ver­si­che­rung las­sen sich nur schwer mit denen der gesetz­li­chen Kran­ken­ver­si­che­rung ver­glei­chen. Denn einen Ver­si­che­rungs­schutz stel­len Sie sich nach Ihren indi­vi­du­el­len Bedürf­nis­sen zusam­men. Dafür fin­det eine Art Bau­kas­ten­prin­zip Anwen­dung: Sie erhal­ten einen Tarif für ambu­lan­te, sta­tio­nä­re und zahn­ärzt­li­che Leis­tun­gen. Was dann genau ver­si­chert ist, müs­sen Sie den Ver­trags­be­din­gun­gen ent­neh­men. Las­sen Sie sich hier­zu von uns unver­bind­lich bera­ten. Vie­le Poli­cen beinhal­ten z. B. die pri­vat­ärzt­li­che Behand­lung im Kran­ken­haus, auch Chef­arzt­be­hand­lung genannt. Eine pri­vat­ärzt­li­che Behand­lung erhal­ten Sie eben­so im ambu­lan­ten und im den­ta­len Bereich.

In den meis­ten Fäl­len liegt  das Leis­tungs­spek­trum einer pri­va­ten Kran­ken­ver­si­che­rung über dem der gesetz­li­chen Stan­dards. Aber auch müs­sen Sie auf­pas­sen: es gibt vie­le abge­speck­te „Lock­an­ge­bo­te“ in der pri­va­ten Kran­ken­ver­si­che­rung, bei denen der Leis­tungs­um­fang unterm Strich gerin­ger als in der gesetz­li­chen Kran­ken­ver­si­che­rung ist.

Bei der Abrech­nung der Leis­tun­gen gibt es einen gro­ßen Unter­schied zwi­schen der PHV und der GKV. Anders als in der gesetz­li­chen Kran­ken­ver­si­che­rung erhal­ten Sie die Rech­nun­gen über alle Behand­lun­gen direkt vom Arzt. Sie sind sozu­sa­gen sein Ver­trags­part­ner und die pri­va­te Kran­ken­ver­si­che­rung ist wie­der­um Ihr Ver­trags­part­ner. Die Rech­nun­gen müs­sen Sie selbst mit dem Arzt und dem Ver­si­che­rer abrech­nen. Das so genann­te Kos­ten­er­stat­tungs­prin­zip ver­langt ein deut­lich höhe­res Maß an Eigen­ver­ant­wor­tung – bie­tet Ihnen jedoch einen deut­lich bes­se­ren Über­blick als bei der gesetz­li­chen Kran­ken­ver­si­che­rung, bei wel­chem Sie nur die Kran­ken­kas­sen­kar­te vor­le­gen. Ledig­lich im Bereich der Kran­ken­haus­be­hand­lung bie­ten die meis­ten pri­va­ten Krank­ver­si­che­rer eine direk­te Abrech­nung mit dem Kran­ken­haus an.

Private Krankenversicherung

Leis­tungs­gren­zen und -aus­schlüs­se

Anders als in der gesetz­li­chen Kran­ken­ver­si­che­rung bestehen kaum Gren­zen bei den Leis­tun­gen. Maß­geb­lich für eine Beur­tei­lung sind aber die indi­vi­du­ell ver­ein­bar­ten Tari­fe. Kun­den soll­ten unbe­dingt dar­auf ach­ten, dass sie alle Fra­gen zum Gesund­heits­zu­stand wahr­heits­ge­mäß beant­wor­ten. Vor­er­kran­kun­gen müs­sen lücken­los ange­ge­ben wer­den. Wer hier­bei Krank­hei­ten ver­schweigt, ris­kiert bei einer Auf­de­ckung den Leis­tungs­ver­wei­ge­rung des Ver­si­che­rers.
Für Neu­kun­den bestehen meis­tens Leis­tungs­aus­schlüs­se in der Anfangs­zeit. Das heißt: Sie zah­len die ver­ein­bar­ten Bei­trä­ge, kön­nen die Behand­lun­gen aber nicht mit dem Ver­si­che­rer abrech­nen. In der so genann­ten War­te­zeit müs­sen sie bei Krank­heit daher mit finan­zi­el­len Mehr­be­las­tun­gen rech­nen. Wenn Sie jedoch unmit­tel­bar aus der gesetz­li­chen Kran­ken­ver­si­che­rung wech­seln, wer­den Ihnen die Vor­ver­si­che­rungs­zei­ten an die War­te­zeit ange­rech­net – waren Sie also lücken­los gesetz­lich kran­ken­ver­si­chert, haben Sie fak­tisch kei­ne War­te­zei­ten.

Als Ver­si­cher­ter fan­gen Sie früh mit dem Auf­bau von Alters­rück­stel­lun­gen an. Die­se sol­len ver­hin­dern, dass sich im Alter Ihre Bei­trä­ge zu stark erhö­hen. Was eigent­lich eine gute Idee ist, erweist sich bei einem Ver­si­che­rungs­wech­sel als pro­ble­ma­tisch. Eine Mit­nah­me der Rück­stel­lun­gen zu einer ande­ren pri­va­ten Kran­ken­ver­si­che­rung ist nicht im vol­len Umfang mög­lich. Des­halb lohnt sich der Wech­sel nach län­ge­rer Ver­si­che­rungs­dau­er meis­tens nicht – fal­len Sie nicht auf die Lock­an­ge­bo­te ein, über­le­gen Sie sich einen Wech­sel sehr gut

gesetzliche Krankenversicherung

Wer kann sich in der PKV ver­si­chern und was kos­tet sie?

Nicht jeder kann Leis­tun­gen der Pri­va­ten Kran­ken­ver­si­che­rung in Anspruch neh­men. Vor­aus­set­zung für eine Auf­nah­me ist, dass Per­so­nen nicht pflicht­ver­si­chert sind. Das betrifft vor allem Beam­te, Rich­ter, Selbst­stän­di­ge und Frei­be­ruf­ler. Aber auch abhän­gig Beschäf­tig­te mit einem Brut­to­ein­kom­men über der Jah­res­ar­beits­ent­gelt­gren­ze steht ein Wech­sel offen. Die Jah­res­ar­beits­ent­gelt­gren­ze ändert sich jedes Jahr, in 2017 beträgt die all­ge­mei­ne JAEG 57.600 € — ver­die­nen Sie im Jahr mehr, kön­nen Sie sich pri­vat kran­ken­ver­si­chern. Die Lauf­zeit eines Ver­tra­ges beschränkt sich auf den Zeit­raum, in dem kei­ne Ver­si­che­rungs­pflicht besteht. Ein Wech­sel in die gesetz­li­che Kran­ken­ver­si­che­rung kann vor allem durch eine beruf­li­che Ver­än­de­rung anste­hen. Wer hin­ge­gen das 55. Lebens­jahr voll­endet hat, muss meist unab­hän­gig von der Beschäf­ti­gungs­si­tua­ti­on Mit­glied der Pri­va­ten Kran­ken­ver­si­che­rung blei­ben.
Anders als bei der gesetz­li­chen Kran­ken­ver­si­che­rung bezieht sich die Bei­trags­hö­he der Pri­vat­ver­si­cher­ten nicht auf das Ein­kom­men. Viel­mehr ste­hen das Alter, der Gesund­heits­zu­stand und der Leis­tungs­um­fang im Vor­der­grund. Risi­ko­pa­ti­en­ten, die schon bei der Antrags­stel­lung Krank­hei­ten haben, müs­sen mit Zuschlä­gen rech­nen. Dar­über hin­aus exis­tie­ren ver­schie­de­ne Mög­lich­kei­ten den Bei­trag zu redu­zie­ren: Ver­ein­ba­ren Sie etwa einen erhöh­ten Selbst­be­halt; alter­na­tiv kön­nen Sie auch auf bestimm­te Leis­tun­gen ver­zich­ten. Eben­so gibt es Tari­fe mit Bei­trags­rück­erstat­tung bei Leis­tungs­frei­heit. Im Grun­de haben sie in der pri­va­ten Kran­ken­ver­si­che­rung sehr vie­le Gestal­tungs­mög­lich­kei­ten. Beschäf­tig­te im Staats­dienst müs­sen sich nur zu einem gerin­gen Pro­zent­satz pri­vat ver­si­chern – in den soge­nann­ten Bei­hil­fe-Ergän­zungs­ta­ri­fen. Der Steu­er­zah­ler ergänzt den feh­len­den Anteil über die Bei­hil­fe. Bei pri­vat ver­si­cher­ten Ange­stell­ten über­nimmt der Arbeit­ge­ber einen Anteil der Bei­trä­ge. Übri­gens: Fami­li­en­mit­glie­der ohne eige­nes Ein­kom­men kön­nen nicht wie bei der gesetz­li­chen Kran­ken­ver­si­che­rung kos­ten­los mit­ver­si­chert wer­den. Sie zah­len einen eige­nen Bei­trag.

Eine Poli­ce indi­vi­du­ell aus­rich­ten

Die pri­va­te Kran­ken­ver­si­che­rung lässt Ihnen viel Spiel­raum, Ihren eige­nen Bedürf­nis­sen gerecht zu wer­den. Sie kön­nen zwi­schen unter­schied­li­chen Bau­stei­nen und Tari­fen wäh­len. Sie kom­men in den Genuss von hohen Leis­tun­gen, tra­gen aber für die Abrech­nung auch eine höhe­re Ver­ant­wor­tung.
Wer in der gesetz­li­chen Kran­ken­ver­si­che­rung ist und einen Wech­sel in die pri­va­te Kran­ken­ver­si­che­rung anstrebt, soll­te sich die­sen Schritt gut über­le­gen. Denn die Ent­schei­dung ist weit­rei­chend und kann nach­her nur noch schwer kor­ri­giert wer­den. Ab dem 55. Lebens­jahr ist eine Rück­kehr zu den gesetz­li­chen Kran­ken­kas­sen nahe­zu aus­ge­schlos­sen. Auch sind schon in jun­gen Jah­ren die enor­men Bei­trags­stei­ge­run­gen im Alter zu beden­ken. Las­sen Sie sich von uns unver­bind­lich bera­ten! Gemein­sam fin­den wir her­aus, ob sich ein Wech­sel in die pri­va­te Krank­ver­si­che­rung für Sie lohnt oder die gesetz­li­che Krank­ver­si­che­rung doch eine bes­se­re Alter­na­ti­ve für Sie ist. Wir bera­ten Sie ger­ne auch zur Kom­bi­na­ti­on der gesetz­li­chen Kran­ken­ver­si­che­rung mit einer pri­va­ten Kran­ken­zu­satz­ver­si­che­rung.

Ihre eige­nen Ansprü­che sind das Wich­tigs­te

Eine pri­va­te Kran­ken­ver­si­che­rung ermög­licht die bes­te gesund­heit­li­che Ver­sor­gung für Sie die erhält­lich ist. Die­se maß­ge­recht abzu­schlie­ßen, erfor­dert jedoch tief­ge­hen­de Bera­tung und vor allem Zeit! Neh­men Sie sich die­se und kon­tak­tie­ren Sie uns. Wir klä­ren gemein­sam Ihre Wün­sche und Zie­le und erar­bei­ten Ihr Kon­zept.