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KfW-Förderung zum Einbruchschutz

Der beste Schutz vor Einbrechern ist der Einbau von Sicherheitstechnik. Die Kosten dafür müssen Eigentümer oder Mieter aber nicht alleine tragen. Wir erklären, wie Sie sich den staatlichen Zuschuss sichern.

Vorab die wichtigsten Fakten zum Thema „Einbruchschutz“:

  • Fenster und Türen sind die Schwachstellen eines jeden Hauses, denn Einbrecher nutzen am liebsten bereits vorhandene Einstiegspunkte.
  • Nahezu jeder zweite Einbruchsversuch scheitert an eingebauter Sicherheitstechnik. 

1. Wer bekommt eine Förderung und wo wird der Antrag gestellt?

Jeder, der in eine einbruchhemmende Maßnahme bei einer bestehenden Immobilie investiert, kann einen Antrag bei der Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) stellen. Sowohl Eigentümer als auch Mieter nutzen dafür das KfW-Zuschussportal.

2. Welche Maßnahmen werden gefördert?

  • Einbau und Nachrüstung einbruchhemmender Eingangstüren
  • Nachrüstung einbruchhemmender Systeme an Fenstern
  • Einbau einbruchhemmender Gitter und Rollläden
  • Einbau von Einbruchs- und Überfallmeldeanlagen
  • Assistenzsysteme (z.B. Bild- und Gegensprechanlagen, Bewegungsmelder)
Infografik die Versicherer Einbruchschutz - Jetzt nachrüsten und staatliche Förderung sichern

Foto: DIE VERSiCHERER

3. Wie hoch ist die Förderung?

Abhängig von der investierten Summe beträgt der Zuschuss zwischen 50 und 1.600 Euro pro Wohneinheit. Gefördert werden nur die Material- und Handwerkerkosten. Für selbst erbrachte Arbeitsleistung oder durch private Helfer gibt es keinen Zuschuss.

Auf die ersten 1.000 Euro der förderfähigen Investitionssumme legt die KfW-Bank 20 % obendrauf, jeder weitere Euro wird mit 10 % bezuschusst.

Ein Beispiel

Familie Meier macht das Eigenheim mit Sicherheitstechnik im Wert von 5.000 Euro einbruchssicher. Die Handwerkerkosten liegen bei 1.000 Euro. In der Summe sind das 6.000 Euro, die durch die KfW wie folgt gefördert werden:

  • 20 % auf 1.000 Euro = 200 Euro

  • 10 % von 5.000 Euro = 500 Euro

  • gesamter Zuschuss: 700 Euro

4. Welche Bedingungen gelten für die Förderung

• Die Förderung muss beantragt werden, bevor der Umbau beginnt.

• Die Arbeiten müssen durch ein Fachunternehmen erfolgen, denn Materialkosten bei Eigenleistungen sind seit April 2019 nicht mehr förderfähig.

• Maßnahmen sind erst ab einer Summe von 500 Euro förderberechtigt.

Fazit

Die durchschnittliche Schadenhöhe bei einem Einbruch liegt bei knapp 3.000 Euro. Glücklicherweise ist die Anzahl der Einbrüche in den vergangenen Jahren zurückgegangen. Das ist nachweislich auf vermehrt installierte Sicherheitstechnik zurückzuführen. Schützen auch Sie Ihr Hab und Gut und profitieren Sie dabei von der staatlichen Förderung.

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